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Miklos Pless ist neuer Präsident der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK)  

19-11-2021 10:50
--- SAKK MEDIENMITTEILUNG ---
 
Bern, 19. November 2021
 
Die Mitgliederversammlung der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) wählte gestern Abend Prof. Dr. med. Miklos Pless zu ihrem neuen Präsidenten. Der in Winterthur tätige Onkologe tritt die Nachfolge von Prof. Dr. med. Roger von Moos an.
 
Nach fünfeinhalb intensiven Jahren als Präsident endet die Amtszeit von Prof. Dr. med. Roger von Moos als Präsident der SAKK. Sein Nachfolger, Prof. Dr. med. Miklos Pless, ist Chefarzt der Medizinischen Onkologie und Leiter des Tumorzentrums am Kantonsspital Winterthur. Er ist seit 2010 Mitglied des SAKK Vorstands, amtete die letzten zweieinhalb Jahre als Vizepräsident und kennt daher die Organisation und Strukturen des über 50-jährigen Vereins sehr gut.
 
Der neu gewählte Präsident hat in seiner Bewerbung betont, dass er bestrebt ist, die Stellung der SAKK als führende Organisation für akademische, klinische und patientenbezogene Krebsforschung in der Schweiz weiterzuentwickeln.
 
«Die SAKK ist von enormer Bedeutung für die klinische Krebsforschung in der Schweiz: einerseits, weil sie den breiten Zugang zu neuen Therapiemöglichkeiten für unsere Krebspatienten ermöglicht und andererseits, weil sie mit qualitativ hochstehenden und wichtigen Studienprojekten den Forschungsstandort Schweiz ganz erheblich stärkt. Es ist für mich ein grosses Privileg, die Weiterentwicklung der SAKK mitgestalten zu können. Es wird in den nächsten Jahren viele Herausforderungen geben. Am Schluss werden wir daran gemessen, ob wir das Wohl unserer Krebspatienten wirklich verbessern können, das muss unser aller Ziel sein», kommentierte Miklos Pless seine künftigen Herausforderungen.
 
Miklos Pless wurde am 18. November 2021 im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung für drei Jahre als Präsident gewählt. Gestern wurden ebenfalls vier weitere Mitglieder des neu sechs- bis achtköpfigen Vorstands der SAKK neu- oder wiedergewählt. Eine Statutenänderung, welche die Grundlage für neue Strukturen des Vereins bildet, wurde bereits im September 2021 gutgeheissen.
 
Porträt SAKK
Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für Klinische Krebsforschung (SAKK) führt als dezentrales akademisches Forschungsinstitut seit 1965 klinische Studien zur Krebsbehandlung in allen grösseren Spitälern der Schweiz durch. Sie umfasst ein Netzwerk von rund 20 Forschungsgruppen und ein Koordinationszentrum in Bern. Insbesondere bei seltenen Tumorerkrankungen arbeitet sie mit ausgewählten kooperativen Gruppen im Ausland zusammen.
 
Ihr Ziel ist es, bestehende Krebsbehandlungen weiterzuentwickeln, die Wirksamkeit und die Verträglichkeit neuer Therapien (Radiotherapie, Medikamente, Chirurgie) zu untersuchen und neue Behandlungsstandards zu setzen. Die SAKK zählt 21 Spitäler der Schweiz zu ihren ordentlichen Mitgliedern. Die Forschungstätigkeit wird durch eine Leistungsvereinbarung mit dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) sowie durch Partner wie Krebsliga Schweiz und Krebsforschung Schweiz ermöglicht. Mehr Informationen unter: www.sakk.ch
 

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