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Verminderung der linksventrikulären Auswurfsfraktion (LVEF)

 

  • Bei Risikopatienten (Patienten mit vorbestehender kardialer Anamnese, arterieller Hypertonie, > 65 Jahre) sollte vor Therapiebeginn die linksventrikulären Funktion (LVEF; Echokardiographie oder nuklearmedizinische Untersuchung) bestimmt werden. Patienten mit einer LVEF < 55% sollten vor der onkologischen Therapie mit einem kardiovaskulären Spezialisten besprochen werden.
  • Therapieunterbruch, -abbruch und Dosisanpassungen sollten immer erst nach erfolgter Rücksprache mit dem behandelnden Onkologen und kardiovaskulären Spezialisten erfolgen

Risikopatienten (Patienten mit vorbestehender kardialer Anamnese, arterieller Hypertonie, > 65 Jahre) sollte vor Therapiebeginn die linksventrikuläre Funktion (LVEF) mittels Echokardiographie oder nuklearmedizinischer Untersuchung bestimmt werden. Patienten, welche eine LVEF < 55% aufweisen, sollten vor der onkologischen Therapie mit einem kardiovaskulären Spezialisten besprochen werden. Während der Therapie sollten Patienten mit kardialen Risikofaktoren oder kürzlich aufgetretenen Herzproblemen bezüglich Zeichen einer Herzinsuffizienz oder einer verminderten LVEF monitorisiert werden. Sinkt die LVEF > 20% unter den Basiswert, oder > 10% und unter 50% absolut, ist die Rücksprache mit dem Onkologen/kardiovaskulären Spezialisten zwingend. Grundsätzlich sollten Therapieunterbruch, -abbruch und Dosisanpassungen immer erst nach erfolgter Rücksprache mit dem behandelnden Onkologen und kardiovaskulären Spezialisten erfolgen. 

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sowie Referenz: 15

 

© Cancerdrugs GmbH, last update 18.02.2016.
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